Die Psychomotorik als pädagogisches Konzept fördert eine ganzheitliche und entwicklungsorientierte Erziehung durch Wahrnehmung und Bewegung.

Säuglinge und Kleinkinder entdecken die Welt durch Wahrnehmung und Bewegung. In der frühkindlichen Phase ist es noch nicht möglich, Begriffe, Einsichten Erfahrungen oder Denkprozesse über die Sprache zu vermitteln. Um Dinge zu begreifen müssen Kinder die Möglichkeit haben, zu sehen, riechen, spüren, schmecken, tasten, fallen, rollen, krabbeln, anfassen, klopfen, drehen.
Je größer die Sinneserfahrungen eines Kindes sind, desto vielfältiger sind seine Entwicklungsmöglichkeiten. Das Zusammenwirken aller Sinne ist eine notwendige Voraussetzung für lebenslange Lernprozesse.

Für Kinder ist Bewegung ein elementares Bedürfnis. Sie dient nicht nur zur Entwicklung und Einübung motorischer Fähigkeiten wie robben, krabbeln, stehen und laufen sondern schult in den Grundelementen Zeit, Raum Form und Kraft. Die Kinder erfahren eigene körperliche Merkmale und Fähigkeiten und sammeln Erkenntnisse über Vorgänge und Zusammenhänge in der Welt.

Die Neugier, die Lust zur Veränderung, die Absicht zur Entwicklung und der Drang nach Austausch mit der Umwelt sind mit den Erfahrungen durch Wahrnehmung und Bewegung die Grundlage zur Persönlichkeitsentwicklung.

Mit einer liebevollen Anleitung, in einer anregenden Umgebung, lernen Kinder ihre Stärken und Schwächen zu erkennen und zu akzeptieren. Sie lernen mit anderen angemessen umzugehen, sich zurückzunehmen und sich fair auseinanderzusetzen. Durch vielfältiges Ausprobieren und Erforschen und das Hantieren mit unterschiedlichen Materialien steigern sie ihre Kompetenzen.

Unter Berücksichtigung verschiedener Schwerpunkte, basieren alle Kursangebote auch auf dem pädagogischen Konzept der Psychomotorik.